Das Gebäude wurde um 1800 von Eberhardt Blezinger (Enkel von Johann Georg Blezinger) als Drahtzuggebäude erbaut. 1823 gingen Gebäude und Werkstatt in den Besitz der Königlichen Hüttenwerke über. Ab 1836 als Mittlere Dreherei genutzt, wurden hier die ersten Hartgusswalzen hergestellt.

Das damals hölzerne Wasserrad wurde 1888 durch eine Stahlkonstruktion der Fa. Voith ersetzt und ist bis heute erhalten geblieben.

1902 verkauften die Hüttenwerke die Dreherei und das Wohnhaus an die Familie Burr, welche die Werkstatt fortan als Feilenschleiferei nutzte. Das Wasserrad wurde, nach mehreren gescheiterten Versuchen den Wasseranstau zu erhöhen, 1920 stillgelegt. Der Antrieb der Schleifsteine erfolgte nun über einen Elektromotor. Die Nutzung der Werkstatt dauert noch bis 1970, danach wurde die Fertigung eingestellt.

Im Mai 2010 erwarb der Kulturverein Königsbronn die Werkstatt, um diese als Industriemuseum wieder zu beleben.

Seit 2011 laufen umfassende Sanierungsarbeiten am und im Gebäude, die von der Gemeinde und dem Kulturverein Königsbronn mit Unterstützung des LEADER Förderungsprogramms durchgeführt werden.

Durch die großzügige Spende des Königsbronner Apothekers, Herrn Horst Schmidt,  an den Kulturverein war es letztlich erst möglich die umfassande Sanierung des Gebäudes und des Wasserrades durchzuführen.

Die Instandsetzung des historischen Wasserrades, nach den Originalplänen, konnte mit tatkräftiger Hilfe der Fa. Voith (Ausbildungszentrum) erreicht werden. Ebenso waren die ortsansässigen Firmen und Handwerker eine große Hilfe.

Weiter unterstützte das LRA Heidenheim, insbesondere der Fachbereich Forsten, das Projekt unter anderem mit einer großen Lärchenholzlieferung und einem mobilen Sägewerk.

Feilenschleiferei

Brenzstraße 18
89551 Königsbronn
07328 9608-10
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Öffnungszeiten

  • Sonntags von 14.00 - 17.00 Uhr oder nach Vereinbarung

    Kontakt über Herr Knöller Bürozentrale 07328 9608-10, info@ing-knoeller.de

Eintrittspreise

  • Eintritt pro Person 3,00€
    Kinder unter 14 Jahren haben freien Eintritt